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ich Kraft gewonnen, die Umgegend ohne Anſtren⸗ gung zu durchwandern.— Ich ſchweife viel umher und entdecke täglich neue Reitze in dieſer großen herrlichen Natur!— Hier weht der Odem des Le⸗ bens, der meinem Herzen wohlthut,— nicht dort, wo ſich die ewig bewegliche Maſſe der Geſellſchaft zuſammen rottet, und von einander reißt!— Nie war das freudelüſterne Treiben der Menge mir ergötzlich, auch damals nicht, als ich mitten im Strudel des regſamſten Lebens ſtand! Jetzt dünkt dem durch lange Einſamkeit und ſtilles Nachdenken Verwöhnten jenes Auf⸗ und Niedertauchen in den Wogen des Genuſſes, jenes Durcheinanderfluthen der verſchiedenſten Elemente, ein Faſtnachtsſpiel, wo jedes ſeine Larve trägt, und der Harlekin, der ſeine Narrheit frei geſteht, der Ehrlichſte iſt!t— Ich ſitze oft ſtundenlang in den ſchattigen Gängen des Parks, und verfolge mit meinen Bli⸗ cken die abentheuerlichen durcheinander ziehenden Geſtalten. Es liegt eine Art lehrreicher Unterhal⸗ tung in dieſer Beſchauung! Oft hat der Gang, der Anzug mir den Mann in Voraus charakteriſirt, und dann meine nähere Prüfung den erſten Ein⸗ druck gerechtfertiget. Die Frauen— d Du weiſt, wie hoch ich ſie hielt! kein Dichtertraum reicht an dieſe ideale Höhe— die Frauen— o die machen mich nicht mehr irre mit ihrem ſittſamen Lächeln, mit


