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trauen; ich kenne keine, die ich höher verehre! Aber Sie rechneten mein Glück mir dennoch wohl zu hoch an, indem Sie dafür eine ſo lange Tren⸗ nung von Ihnen begehrten! O, meine Mutter! oft ſinne ich darüber nach, wie ich auch ſo Ihre Wünſche zu Ihrer Zufriedenheit erfüllen möge.— Ich helfe der trefflichen Frau, der Sie mich an⸗ vertraut, ſo gut ich kann, in ihren häuslichen Ge⸗ ſchäften.— Die Kinder hat ſie mir faſt ganz über⸗ geben, und ſchon jetzt lohnt mich ihre Liebe, ihr Vertrauen. Seit kurzer Zeit iſt noch ein Knabe meiner Pflege anvertraut, der einen gewiſſen Su⸗ perintendent Norden, dem vertrauteſten Freunde des Regierungsraths Walter, gehört. Ich habe das Kind ſelbſt abholen müſſen, weil Herr Walter meinte, er vertraue es keinem lieber an, als mir. O hätten Sie geſehen, mit welchem Ernſt der be⸗ ſorgte Vater mir ſein Kind anempfahl, wie er mir wider Willen ein bedeutendes Geſchenk aufdrang, um mir im Voraus ſeine Dankbarkeit zu beweiſen! — Ich konnte es nicht abſchlagen; er kam mir in dieſem Augenblicke wie ein Sterbender vor, dem man alles gewähren muß, und ſo nahm ich das Geld, ſo ſehr ſich mein Gefühl dagegen ſträubte. Behalten kann ich es aber nicht! Nein, liebe Mut⸗ ter, das kann ich nicht!— Ich ſende es daher Ih⸗ nen, mit der Bitte, die Gabe Ihres Kindes auf⸗


