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„Das Zimmer der Amme,“ erwiederte Alain; „Ihr habt ihn ſelbſt bis an die Thür begleitet.“
Vaunoy erbleichte.
„Das Zimmer der Amme?“ wiederholte er zitternd;„das nämliche, in welchem früher die Wiege ſtande Und ich habe nicht daran gedacht!“
„Was ſchadets?“ ſagte Lapierre;„ein Zim⸗ mer gleicht dem andren.“
„Das iſt wahr,“ beſtätigte der Haushof⸗ meiſter, der ſchon faſt ſchlief.
Dies ſchien aber Herrn von Vaunoy nicht zu beruhigen: denn er ſagte in ängſtlichem Tone:
„Und der kranke Diener? Es ſchien ihm daran gelegen zu ſein, ſich zu verbergen... was iſt es für ein Menſch?“.
„Das iſt mehr, als ich Ihnen zu ſagen im Stande bin,“ erwiederte Lapierre.„Er hielt den Mantel bis über die Augen und ich habe nicht einmal ſeine Naſenſpitze geſehen.“
„Sonderbar!“ ſagte Vaunoy, der, wie alle ängſtlichen Gemüther geneigt war, die alltäg⸗ lichſten Dinge in einem gefährlichen Lichte zu ſehen; hich kann dieſes ängſtliche Weſen nicht leiden. Ich muß wiſſen, wer dieſer Menſch iſt, ich muß...
„Morgen iſt es hell,“ unterbrach ihn La⸗ pierre mit philoſophiſcher Ruhe.
„Nein, dieſe Nacht... auf der Stelle!“ rief Vaunoy in kurzem und faſt wahnſinnigem


