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Nach einigen Minuten blieb Vaunoy in der That ſtehen und fuhr mit der Hand in die Taſche.
„Heiliger Gott!“ ſagte er, indem er ſein freundliches Lächeln wieder annahm,„ich glaube ich habe mich erzürnt, lieben Freunde. Ich will Buße dafür thun, und hier iſt etwas, damit Ihr auf meine Geſundheit trinken könnt, Kinder.“
Zugleich nahm er zwei Louisdor aus der Börſe, welche die beiden Diener nahmen, und der Friede war hergeſtellt.
„Wir wollen die Sache jetzt ruhig überlegen,“ fuhr Vaunoy fort,„wie kommen wir aus dieſer Verlegenheit?“
„Als ich noch ein wandernder Arzt war,“ erwiederte Lapierre,„und eine Doſis meines Elixirs nicht hinreichte, gab ich noch eine zweite.“
„Ganz recht,“ beſtätigte der Haushofmeiſter, welcher aus ſeiner Flaſche Beredtſamkeit geſchöpft hatte;„wir müſſen die Doſis verdoppeln. Wir waren unſerer Drei, wir müſſen es mit Sechſen verſuchen.“
„Und diesmal ſtehe ich für den Erfolg,“ ſetzte der geweſene Seiltänzer hinzu.
Vaunoy ſchüttelte den Kopf.
„Ummbglichl⸗ ſagte er.
„Warum?“
„Weil er mißtrauiſch geworden iſt. Ueberdieß haben ſich auch die Zeiten geändert. Früher war er ein junger Sauſewind, der des Nachts aller⸗


