Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
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haben, auf die er viel Werth legte, ſondern auch ſeiner Beſitzungen, die ihm noch mehr am Herzen lagen, denn nur ſein Stand als Edelmann und ſeine Verwandſchaft hatten ihn befähigt, die Beſitzung Tremls zu kaufen. Zu ſeinem Glück kam ihm Bechameil auf mehr als halbem Wege entgegen. Dieſer gewichtige Mann warf ſich ihm gewiſſermaßen in die Arme, indem er aus der Liebe zu Alix, die in ſeinem Herzen entſtanden war, kein Geheimniß machte..

Das war ein ſehr glücklicher Umſtand, und Vaunoy wußte Nutzen daraus zu ziehen. Becha⸗ meil und er verbündeten ſich zuſammen, und obgleich der königliche Intendant in der That der Stärkere war, ließ er ſich doch ſchnell durch die überlegene Geſchicklichkeit ſeines neuen Freundes beherrſchen.

Es verſteht ſich von ſelbſt, daß Bechameil die Hand der ſchönen Alix zugeſagt erhielt, was Vaunoy jedoch nicht abhielt, das vertrauliche Verhältniß, welches in Rennes zwiſchen ſeiner Tochter und dem Kapitain Didier entſtanden war, einigermaßen zu begünſtigen. Vaunoy hatte ohne Zweifel ſeine Gründe dazu.

Während Didiers Aufenthalt in Rennes hatte Bechameil ſehr bald ſein Verhältniß zu Alix ent⸗ deckt. Dies erklärt uns das ſonderbare Geſicht, welches der Finanzier beim Anblick des jungen Kapitains machte. Was Fräulein Olivia be⸗