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Hervé verſtärkte ſogleich ſein freundliches Lächeln, und ging dem Kapitain drei Schritte entgegen. „Beim heiligen Gott, mein junger Freund!“ rief er im freundſchaftlichſten Tone,„Sie ſind mir dreimal willkommen! Eine geheime Stimme ſagte mir, daß ich Sie mit dem Epaulett wieder ſehen würde. Schlagen Sie ein, Kapitain, beim heiligen Gott, ſchlagen Sie ein!“ Didier erwiederte bereitwillig dieſe Freund⸗ ſchaftsbezeugungen. Nachdem er den beiden Da⸗ men die Hand geküßt hatte, nämlich Fräulein Alix ſchweigend, und Fräulein Olivia von Vau⸗ noy, indem er ihr einige alltägliche Schmeiche⸗ leien ſagte, nahm er neben dem Beſitzer von la Tremlays Platz. „Der Befehl Seiner Majeſtät,“ ſagte er, „ließ mir die Wahl zwiſchen der Gaſtfreund⸗ ſchaft des Herrn Marquis von Nointel und der Ihrigen. Ich glaubte, daß es Ihnen nicht un⸗ angenehm ſein würde, mich einige Tage aufzu⸗ nehmen.“ „Beim heiligen Gott, Kapitain, das Gegen⸗ theil würde mir unangenehm geweſen ſein.“ „Ich danke Ihnen, und um von Ihrer Freundlichkeit Gebrauch zu machen, bitte ich um die Erlaubniß, meinen Diener ſogleich in das Zimmer führen zu laſſen, welches für mich be⸗ ſtimmt iſt.“ 3


