Teil eines Werkes 
1. Bd. (1846)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

145

Ich gehe in's Schloß, fuhr er fort,um zu hören, was wir von den Leuten des Königs zu fürchten haben. In der Nacht kehre ich

zurück.

Mit dieſen Worten ſtieg er raſch den Abhang

empor und verſchwand hinter dem Bänmen des

Waldes.

Der weiße Wolf hat den Teufel im Leibe, ſagte einer der beiden Wächter vor ſich hin;es giebt Keinen mehr, der ſo laufen kann... He, Guyot!

Was giebts?

Ich möchte doch gern die hohle Eiche unter⸗

ſuchen.

Ich auch, aber ich thue es nicht. Du haſt Recht; was er ſagt, muß ge⸗

ſchehen.

In Folge dieſer Betrachtung entſchloſſen ſich

die beiden Wölfe, gute Wache zu halten.

Jud Leker drang mit leichterem Schritt und zufriedenerem Herzen durch das Dickigt, als das erſte Mal. Eine ſeiner Sorgen war wenigſtens gehoben, und er hatte jetzt das Mittel in der Hand, die reichen Beſitzungen des Hauſes Treml zurück zu kaufen.

Marie und Didier hörten ihn in der Ferne kommen. Sie waren ſeit länger als zwei Stun⸗ den beiſammen, und doch ſchien ihnen die Zeit ſo kurz! Nur ungern ſtand Marie auf.

Der Wald von Rennes. I. 10

·