ſaale. Neben ihm lag ruhig ſchlafend ein gro⸗
ßer, ſchöner Hund. In einem Winkel ſpielte der kleine Georg, der damals vier Jahr alt war, auf dem Schooß ſeiner Wärterin. Hervé von Vaunoy wurde gemeldet.
Der alte Edelmann wendete ſich langſam nach dem Eintretenden um, während der Hund auf⸗ ſprang und ein dumpfes Murren hören ließ.
„Still, Job!“ ſagte Treml.
Der Hund legte ſich nieder, ohne die Augen
von Hervé zu verwenden, der mit entblößtem Haupte und einer ehrerbietigen Verbeugung auf der Schwelle ſtand. Tremlays fuhr fort, dieſen ſchweigend zu betrachten. Nach einigen Minu⸗ ten ſchien er einen raſchen Entſchluß zu faſſen und ſtand auf. 5
„Kommt näher, Herr Vetter,“ ſagte er mit barſcher Höflichkeit;„Ihr ſeid willkommen im Schloß unſerer gemeinſchaftlichen Ahnen.“
Hervé konnte ein freudiges Beben nicht unter⸗ drücken, als er ſah, daß ſeine Verwandtſchaft, an die er ſelbſt nur noch geringen Glauben hatte, ſo bereitwillig anerkannt wurde. Auf einen Wink des alten Herrn nahm er unter dem Man⸗ tel des Kamins Platz.
Die Unterhaltung war kurz und entſcheidend.
„Ich hoffe, Herr von Vaunoy,“ ſagte Niko⸗
las Treml,„daß Ihr ein ächter Bretagner ſeid.“.5
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