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Das Kind lacht mit den Engeln, weil die Engel bei ihm, an ſeinem Bett ſind, um ſeine Seele in den Himmel empor zu tragen.
Nikolas Treml beugte ſich über das Lager ſeines Enkels. Sein bärtiger Mund berührte die weiche Wange des Kindes, allein dieſes erwachte nicht.
„Arthur von Bretagne!“ murmelte der alte Edelmann, der die Worte des Albino's noch nicht vergeſſen konnte;„ſollte der letzte Sprößling meiner Familie aufgeopfert werden?— Aber nein, der Menſch iſt verrückt und mein Vetter Vaunoy hat keine Aehnlichkeit mit dem Englän⸗ der Johann ohne Land!“
Er ſetzte ſich neben Georg's Bett und verſank in tiefes Sinnen.
Herr von la Tremlays, der reiche, mächtige Edelmann, hatte ſeinen einzigen Sohn vor zwei Jahren verloren. Dieſer Sohn, Namens Ja⸗ kob Treml und Georg's Vater, war ein kräftiger und tapferer Mann; Nikolas Treml hatte ihm ſchon in frühen Jahren ſeinen Haß gegen Frank⸗ reich und ſeine Liebe zur Bretagne eingeflößt; zwei Gefühle, welche bei ihm die ganze Stärke voon Leidenſchaften hatten. Jacob's Tod war für den alten Edelmann ein harter Schlag. Es
war nicht allein ein Sohn, es war der Erbe ſeiner 3 Grundſätze, welcher in das Grab hinab ſtieg. 4* Würde er knch
Er fühlte, daß er alt wurde.


