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„Ich weiſe es zurück,“ ſagte Gaſton.
Und als hätte er jedem letzten Verſuch auf Char⸗ lotte und Sancta zuvorkommen wollen, fügte er hinzu:
„Ich weiſe es für mich und meine Schweſtern zurück.“
Einem Wink ihres Bruders gehorſam, wiederholte Sancta mit ihrem ſanften Stimmchen, und Charlotte, mehr zerſtreut, als damit einverſtanden:
„Wir weiſen es zurück!“"
Statt ſeinen Platz wieder einzunehmen, ſchritt Du⸗ randin vor der Eingangsthüre auf und nieder. Er fühlte ſeine Rolle beendigt.
Dieſe Entfernung benützend, rollte der Geſchäfts⸗ mann des Herzogs ſachte ſeinen Lehnſtuhl ſo nah, daß er die Papiere, aus welchem Durandins Akten beſtan⸗ den, unter dem Memorial hervornehmen konnte.
„Bedenken Sie ſich wohl!“ fuhr der Herzog fort, „Sie ſtoßen eine Gelegenheit von ſich, welche die Vor⸗ ſehung Ihnen nicht zweimal im Leben zuführt... Was verlangen Sie? mein Vermögen.... ich gebe Ihnen von heute an die Hälfte davon.... und ſetze Sie zu meinen Erben ein.“
„Sie ſehen wohl, mein Herr,“ erwiederte Gaſton in kaltem und entſcheidendem Tone,„daß wir und Sie Nichts mit einander gemein haben können!“ 3
„Ganz wohl!“ rief in dieſem Augenblick der Ge⸗ ſchäftsmann des Herrn von Compans, indem er Duran⸗ dins Akten mit verächtlicher Geberde zurückſtieß..... „Ihre Würde, Herr Herzog, geſtattet Ihnen nicht, ein zweimal zurückgewieſenes Anerbieten zu wiederholen... Und wahrlich, das heißt zu viel Schwäche.... ich will ſagen zu viel Großmuth..... Dieſe Papiere könnten Etwas werth ſein, wenn ſie vollſtändig wären... allein nebſt vielen andern mangelt gerade der Geburtsſchein des Sohnes Johanns von Maillepré und vom Herzog Johann ſelbſt iſt keine Rede darin.... Es iſt kein Pro⸗ zeß möglich.“
Herr von Compans ſtand auf.


