Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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um Sancta getröſtet zu wiſſen, um von ihrem Lächeln

ſprechen zu hören..... ls er weg ging, ſchritt er um die Ecke der Straße

„Francs⸗Bourgeois, um durch die weißen Vorhänge von

Sanctats Fenſter ihr Licht zu ſehen.

So ſind die Liebenden, und pfui über die, welche dieſe Kleinigkeiten, worin ſich die wahre Poeſte der Zärtlichkeit verbirgt, abgeſchmackt finden!

Wir haben in dieſen Blättern irgendwo die Nacht des Marais beſchrieben. Obwohl die Straße der Franes⸗ Bourgeois eine der beſuchteſten iſt, ſo ſind die Vorüber⸗ gehenden dort gegen elf Uhr Abends ſchon ſelten und die Läden ſchon lange geſchloſſen.

Als Romeo, nachdem er zu Sancta's Fenſter, durch welches noch ein Licht ſchimmerte, hinaufgeblickt hatte, ſich umwandte, erblickte er drei Männer unbeweglich neben einer an den hohen Mauern des Hotels Mallle⸗ pré haltenden Kutſche ſtehen.

Es befand ſich keine Thüre dort, die das Halten dieſer mit zwei ſtarken Pferden beſpannten Kutſche hätte erklärlich machen können.

Romeo kannte ſein Marais, die Anweſenheit dieſer Männer ſiel ihm auf.

Dann erſchreckte ſie ihn, denn in jedem leidenſchaft⸗ lich liebenden Herzen iſt immer eine Thüre der Unruhe

offen. 3

Als die drei Männer ihn erblickt, hatten ſie ſich in den Schatten der Mauern des Hotels zurückgezogen. Romeo blieb mitten auf der Straße ſtehen. Und ſo blieben nun Alle, ſich gegenſeitig beobach⸗ tend.... 3 Die verdächtige Gruppe beſtand aus Herrn Burot, Deniſart und einem dürftigen Pouleſpieler, den Burot um wohlfeilen Preis zu delikaten Unternehmungen ver⸗ wandte.— Dieſe drei Herren waren da verſammelt, um die