Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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gelingt Alles vollſtändig? Wo iſt ein unumſchränkter Triumph?

Von unten herauf geſehen, hatte der Herzog ge⸗ wiß viele Neider.

Man rührt ſich, man ſputet ſich, man erſchöpft ſich, man kommt an's Ziel. Welche Freude! Aber hin⸗ ter dem Ziele ſind die Täuſchungen, die Fehlrechnungen verborgen. Die Freude iſt kurz und lang, ſehr lange ſind die Tage, welche dem Siege folgen.

Wenn über Euch noch Stufen zu erſteigen bleiben, ſo werdet Ihr zu Euch ſagen: da oben iſt das Gluck. Und Ihr fanget den Kampf wieder an, welcher der eigentliche Genuß iſt.

Habt Ihr aber den Gipfel erſtiegen, ſo koſtet Ihr den Gifttrank.

Da findet Ihr wieder die Langeweile, den Ueber⸗ druß, die Bitterkeit und uber Euch iſt das Nichts.

Nichts! keinen Vorwand zum Wünſchen, zum Hoffen, zum Leben.

Die Weiſen, welche dort angekommen ſind, denken an Gott und ſteigen herunter.

Der Herzog konnte nicht höher ſteigen. Er fühlte ſich unbehaglich an ſeinem Platze und Gott war die geringſte ſeiner Sorgen.

Er biß in ſeine Kette, wenn er allein war. In Geſellſchaft wußte er zu lächeln. Und ſo viel er konnte, betäubte er ſich in geheimer Schwelgerei. Herr Burot war ſeine Philoſophie.

Und doch hatte er eine Hoffnung.

Sieben Jahre waren ſeit dem Mord in der Straße Neuve⸗des⸗Bons⸗Enfants verfloſſen. Er fing an, ſich an die Drohungen dieſes Schreckbildes zu gewöhnen.

Andererſeits hatte der falſche Marquis keinen ge⸗ richtlichen Schritt gegen ihn gethan, der die dreißig⸗ jährige Friſt, welche das Geſetz den Erben des Abwe⸗ ſenden zur Anmeldung einräumt, hätte unterbrechen können. Geht dieſe Friſt vorüber, ſo mußte der Ver⸗