Teil eines Werkes 
7.-11. Bdchn (1846)
Entstehung
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19 hieher gehörigen Brutalität,ich verbiete Ihnen, je wieder einen Fuß zu mir zu ſetzen.

Mein Herr, antwortete Du Chesnel, ohne ſtehen zu bleiben,Sie werden zu bemerken geruhen, daß ich nicht von Ihnen her komme.

Wüthend trat nun der Herzog in das Zimmer ſeiner Frau.

Sie empfing ihn mit lächelnder Ruhe. Der Her⸗ zog erzählte, was eben vorgefallen war. Die Herzogin verlor ihr Lächeln nicht.

Dieſer Menſch hat mir unverſchämt Hohn ge⸗ ſprochen! ſagte der Herzog,wollen Sie's etwa auch ſo machen, Madame?

Gott behüte, mein Herr.... aber es wird mir geſtattet ſein, Ihnen zu ſagen, daß Sie ſehr voreilig gehandelt.... Herr Leon du Chesnel

Herr Leon du Chesnel mißfällt mir und ich jage ihn fort!" unterbrach ſie der Graf heftig:er iſt bald zu jeder Stunde hier; er iſt mit Ihnen im Gehölze, in der Kirche, im Theater....

Wir haben uns eben Vieles zu ſagen, mein Herr, Litextet⸗ die Herzogin mit natürlichem und ſanftem

one....

Herr von Compans that mit drohender Miene einen Schritt gegen ihr.

Wir ſprechen oft von Ihnen, fuhr die Herzo⸗ gin fort.

Von mir, Madame, ich glaube, ſie ſpotten!

Von Ihnen mein Herr.... und von der Mühe, die Sie ſich am Abend des Faſtnachtdienſtags vom vori⸗ gen Jahre gaben, um einem Fremden zu folgen, der, ſagt man, in jener Nacht ermordet wurde. 8

Der Herzog ſtammelte einen Fluch und ſank in einen Lehnſtuhl.

Fühlen Sie ſich unwohl, mein Herr? fragte die Herzogin ohne ſich zu rühren.Nicht?... deſto beſſer! Herr Du Chesnel kennt Ihren neuen Vetter, der ein

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