Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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Es kommt ganz auf den Geſchmack an, ſagte der Sachwalter;es gibt Leute, für die das Uebrige Alles iſt. Dummköpfe... Nur weil ich ungluͤcklich bin, hänge ich an ſolchen Lappereien des Herzens... Das Bedürf⸗ niß verderbt den Geſchmack an der Sache..Wenn man immer nach einigen elenden Louisd'or laufen muß, ſehnt man ſich nach Ruhe; es iſt Einem überall ſo unbe⸗ . haglich, daß man ſich bei ſeiner Frau faſt wohl befindet... Ach! ich kenne das! Die Liebe iſt der Nachtiſch der Lumpen!.. Ein wenig Lurus, ein wenig Macht, und ich verlache mein dummes Schmachten. Ich würde mich bemitleiden. Gott verzeihe mir, wenn man nicht bei Zeiten dazu thäte, ſo würde man es zuletzt dahin brin⸗ gen, die Grabſchrift des Gewürzkrämers an der Ecke zu verdienen: ſer war ein guter Gatte, ein guter Vater, u. f. f. u. ſ. f....

Du Chesnel ſprach ungemein geläufig. Man hatte glauben ſollen, er ſuche ſich ſelbſt zu betäuben.

Der Sachwalter drehte die Daumen und lächelte, zur Decke hinaufſchauend. 4

Deputirter! hob Du Chesnel wieder an;iſt das nicht ein kleines Opfer werth?... Ha! Du ſollſt ſehen, Durandin, was ich aus meiner Kugel machen werde!.. Ich werde nicht mehr bitten, ich werde befehlen! Ich werde mich furchtbar machen, damit man mich hätſchelt. Ich werde geſchickte Wendungen machen, kokett den Un⸗ willigen ſpielen. Nichts für Nichts!... Ich brauche meine Stimme, alle Wetter! für hunderttauſend Pfund Einkünfte!

Das iſt viel...

Das iſt wie Nichts!.. Penſionen, Stellen, kleine ſette Biſſen, ohne des Budgetfraßes zu erwähnen.... Wenn ich ſage hunderttauſend Franken, ſo will ich auch fünfzigtauſend Thaler!

Und ich? fragte kalt der Sachwalter.