Teil eines Werkes 
4.-6. Bdchn (1846)
Entstehung
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Natürlich... Ich begreife Dich ganz wohl... Denke nicht mehr daran, mein Junge. 3

Du Chesnel ſchob ſeinen Arm unter den des Sach⸗ walters.

Im Gegentheil, ſagte er,denken wir Beide daran.... Das iſt ein Geſchäft.... Ich werde Dir königlich Deine Mühe und Beſorgung bezahlen, wie Ihr in Euren verteufelten Rechnungen ſagt.... Mit Geld könnte man aus Polype machen, was man will, nicht wahr?

Unſtreitig, antwortete Durandin.

Das iſt herrlich.... Ich habe kein Geld.... Aber .... Ei, zum Henker, ſiehſt du, man muß ſich aus⸗ ſprechen!... Polype muß doch auch eine ſchwache, eine verwundbare Seite haben.... Man hält ihn für einen Weiberfreund. 8

Puſt! machte Durandin,Gelegenheit zu einem Vaudeville, mein Kleinerl... Du ſollteſt anfangen, Dir das abzugewöhnen....

Du Chesnel machte eine ungeduldige Geberde.

Ich frage Dich, ob er die Weiber liebt, ſagte er.

Ei, gewiß.... Sechs Monate lang hat er Ba⸗ thilden wöchentlich dreitauſend Franken gegeben..

Hundertvierundvierzigtauſend Franken jährlich! murmelte Du Chesnel.

Richtig.... Jetzt leiht er ihr auf Pfand gegen fünf Prozent für hundert monatlich.... das macht ſech⸗ zig auf hundert jährlich.... das Doppelte ſeiner gewöhn⸗ lichen Taxe.... Er bringt ſich's wieder ein!

Er thut wohl.... Was für eine Maitreſſe hat er jetzt?

Durandin betrachtete den Diplomaten mit abge⸗ feimter durchtriebener Miene.

Mein alter Leon, ſagte er,Du biſt wie jene Bauern, die beim Regierungsfeſt auf den gabenbehäng⸗ ten Maſt hinaufzuklettern verſuchen.... heiße nun die

Regierung eine Stuart'ſche oder Cromwell'ſche... dreißig Pariſ. Liebſch. II. 44

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