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„Die Taſchen umgekehrt!“ wiederholte Feignant mit Nachdruck.
„Schade, daß nicht Alle da find prnerte der fette Elſäßer, deſſen Pausbacken leicht zitterten.
„Wer fehlt?“ fragte Dragon.
„Der Palot, Herr Dragon,“ antwortete Poupard. „Der in die Oper geht, auf die erſte Galerie, in ſchwar⸗ zem Frack und weißen Handſchuhen, wie Herr Poiret behauptet.“
„Und ich bleib' dabei!“ flüſterte Poiret, über die vndenaeiliche Schlußfolge aus dieſer ſeiner Entdeckung betroffen.
Ein dumpfes Gemurmel ging von Mund zu Mund.
„Man geht nicht in die Oper, auf die erſte Ga⸗ lerie,“ ſo hieß es allgemein,„in weißen Handſchuhen und ſchwarzem Frack, nebſt Schätzchen in ſeidenem Kleide, wenn man nur vier Franken täglich verdient, denn Palot macht nur zwei Drittel Tagwerk....“
„S iſt wahr!“ bekräftigte Poiret.
„'S iſt falſch!“ ſchrie Nazaire mit Donnerſtimme. „Ich bürge für den Palot, ich!.. Verſtanden?.. Habt Ihr ihn je anders als in ſeiner Blouſe geſehen?.. Er iſt der ehrlichſte Kerl von der Welt und ein guter Ar⸗ beiter..... Laßt Euch Nichts weiß machen von dem Poiret da. Ich, ich wette, was Ihr wollt, daß er nie'nen Frack auf den Schultern und Handſchuhe auf den Händen gehabt hat....“
In demſelben Augenblick wurde die Thüre aufge⸗ riſſen und Gaſton trat herein— in ſchwarzem Frack hd weißen Handſchuhen, leichenblaß und mit, verſtörten
ügen.
„Da iſt er!“ riefen Alle auf einmal.
„In ſchwarzem Frack und weißen Handſchuhen,“ fügte der Elſäßer hinzu. „und beſoffen wie zehntauſend Säue!“ bemerkte Feignanz„Seht, wie er taumelt.“ 8 Nazgse ſah Gaſton ungläubig an, als traue er


