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Gettysburg : Erzählung / von A. Ferrari
Entstehung
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Auch die Armee, welcher das Regiment, dem wir

im Beginn der Erzählung unſere Perſonen entnommen,

angehörte, traf die Wucht der Ereigniſſe. Um ihren Fürſten geſchaart, eilfertig, unvorbereitet zum Kriege, zog ſie aus, das eigene Land verlaſſend, um durch Thüringens Gaue den Weg nach dem Süden ſich zu bahnen. Der blutige Kampf von Langenſalza lebt noch friſch in der Erinnerung. Das Regiment, in welchem der Held dieſer Erzählung einſt gedient hatte, war eins der älteſten und ruhmvollſten jener Armee. Viele Lorbeeren hatte es ſich unter des eiſernen Her⸗

zogs Augen auf Hispaniens ſonnigen Feldern errungen,

hatte bei Waterloo mit den preußiſchen Kampfesbrü⸗ dern wetteifernd in höchſter Auszeichnung den franzö⸗ ſiſchen Panzerreitern widerſtanden. Auch in dieſem traurigen Streite hat es ſeine Ehre rein und makellos bis zum Ende zu bewahren gewußt. Schon mehrere Stunden hatte die Schlacht gewährt, und es war Nach⸗ mittag geworden, als das Regiment den Befehl erhielt, die preußiſche Infanterie anzugreifen und zu ſprengen.

Den ſchweren Auftrag hat das Regiment ausgeführt

und ſich bewundernde Anerkennung bei Freund und Feind damit erworben. Vor den geſprengten preußi⸗ ſchen Vierecken ſanken neben vielen andern ihrer Kame⸗ raden auch der Rittmeiſter von Hackelberg und der