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Gettysburg : Erzählung / von A. Ferrari
Entstehung
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mitmachen half, doch in ſeinem Weſen etwas Ernſtes, häufig faſt Melancholiſches behalten, wie man ſonſt eben bei jungen Offizieren nicht findet. Dies und der Umſtand, daß ſeine mit ihm im gleichen Dienſtal⸗ ter ſtehenden Kameraden faſt ſämmtlich mehrere Jahre jünger waren, mochten denn wohl die Urſache ſein, daß er, wenn auch allgemein beliebt, doch nur wenige inti⸗ mere Freunde im Regimente beſaß.

Es war heute ein ausnahmsweiſe ſchöner Spät⸗ herbſttag. Die Sonne ſtrahlte hell, faſt warm, und ein leichter Wind ſpielte in dem rothen Laube auf dem Boden. Selbitz lenkte ſein Pferd quer über die Lin⸗ denallee, die aus der Stadt ins Freie führte und an welcher die meiſten von den Honoratioren des Ortes bewohnten Häuſer lagen, ritt dicht unter ein hohes Parterre⸗Fenſter und ſchlug zu wiederholten Malen an deſſen Kreuz mit der Reitpeitſche.

Es währte auch nicht allzu lange, und aus einem geöffneten Thorflügel nebenan erſchien ein anderer Offizier, ebenfalls zu Pferde.Immer unpräcis, Hackel⸗ berg, ſagte Selbitz.

Bitte, es iſt eben erſt zehn, verſetzte der Ange⸗ redete, nach der Uhr ſehend.

Der Premierlieutenant von Hackelberg war ein langer, militäriſch ausſehender Mann und mochte we⸗