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Da ſtelzen ſie hin, des Kriegsgotts hoffnungsvolle Neophyten! Die Naſe hoch in der Luft, den Hals in die breite, ſteife Binde eingeſchnürt, die Ellbogen ängſt⸗ lich feſtgeklemmt und die Hände krampfhaft an die Lenden gepreßt, als ob es ihre Beſtimmung wäre, de⸗ fecte Stellen eines gewiſſen Kleidungsſtücks zu verber⸗ gen. Der Boden dröhnt, und die ganze Reihe fällt im Takte wackelnd von einem Fuße auf den andern. Ha, welche Luſt, Soldat zu ſein! Welche Luſt, hier zu exerciren im königlichen Kaſernenhofe, wo das Auge nichts ſieht als rothe Ziegelmauern, das Ohr nur das quäkende oder wetternde Durcheinander hört der drillen⸗ den Unteroffiziere.—„Rechts um!“ Schaper, unſeli⸗ ger Rekrut, woran denkſt Du? An das heimatliche Dorf mit den grünen Wieſen, beſchattet von hohen Eichen, in deren Zweigen die Vögel luſtig ſingen, bei deren Wurzeln der klare Bach vorbeirauſcht? An die Schinken und Würſte des väterlichen Hauſes oder an die Kaſernenkoſt, die Deiner wartet, wenn Du einrückſt nach gethaner Arbeit? Woran denkſt Du? Haſt Du vergeſſen, daß der Rekrut überhaupt gar nicht den⸗ ken ſoll?
„Marſch!“ ruft des Unteroffiziers ſchnarrende Stimme. Wie Narionetten geſchnellt, wenden ſich die Soldaten rechts, und weiter geht es im Takte. Nur Schaper,


