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Offenheit— den gebundenen Stand zu finden, den das Vorurtheil, dort traditonell hier aus Mangel an Bildung beherrſcht. Ich habe den Beamten geſpielt, und die Fußfeſſeln und Handſchellen der Büreaukratie ſo lange getragen, bis mir Ehre und Gewiſſen zu⸗ riefen:„Weiter kannſt Du nicht!“ Daß ich auch auf der neuen Bahn, in die ich eingelenkt, der Unfreiheit und dem Vorurtheile begegnen werde, weiß ich; aber ich kann mich ihrer überheben, ohne in die Acht ge⸗ than oder— entlaſſen zu werden. Die Unfreiheit des Bürgers iſt eine perſönliche; beim Adel und Bauern iſt ſie dinglich, beim Beamten beides zugleich. Ich wollte ein freier Mann werden, und da mir zum freien Künſtler und Gelehrten Genie und Kenntniſſe fehlten, ſo bin ich Bürger geworden.— Nun beſitze ich noch überdieß ein Pfand für die Unfehlbarkeit meines Glaubens, daß die Bewegung zur Ausgleichung aller Menſchenrechte wirklich ein ewiges Geſetz bilde. Sie ſelbſt, mein theurer Vater, haben eine Brücke vom Edelmann zum Bürger gebaut. Sie haben Ihr werth⸗ vollſtes Gut auf bürgerlichen Grund verpflanzt. An meinem Herzen ruht ihr Kind, mein herrlichſtes Be⸗ ſitzthum! Sprich, Klara, ob ich's beſſer hätte treffen können?“


