Teil eines Werkes 
2. Bd. (1870)
Entstehung
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am reizendſten fand und ſich dann ihren Befehlen am willigſten fügte.Anknüpfungspunkte genug! erwiderte er bedächtig.Ich bin nur eben in der ungewöhnlichen Lage, nachzudenken, wie ich den Schein der Zweideutig⸗ keit vermeide, da ich den drei ſtreitenden Parteien zu⸗ gleich Recht geben muß.

Spielen Sie den räthſelhaften Autor nicht gar zu lange! bat der ungeduldige Hofmedicus, und da die übrigen Gäſte gleichfalls drängten, ſo fuhr Sander mit mehr Lebhaftigkeit fort:Ich muß unſerem Freunde Hambacher zuſtimmen, daß das Geheimniß, welches er ſo ſchüchtern berührte, das einzige Mittel iſt, das uns noch zu Gebote ſteht, und von dem wir eine draſtiſche Wirkung hoffen können.

Und die Fürſtin? fiel ihm der Kammerherr in's Wort.

Auch Ihren chevaleresken Gefühlen kann dabei Rechnung getragen werden, Luchsberg. Die Fürſtin übernimmt die Rolle der Verführten, welche einen kleinen Fehltritt durch jahrelange Buße längſt geſühnt hat. Ich rechne ſogar auf ein bischen romantiſchen Effekt, wenn es uns gelingen ſollte, Ihre Durchlaucht um der großen Sache willen zu einem kleinen Selbſtbekenntniſſe zu bewegen. Zudem bleibt das Geheimniß im engſten Familienkreiſe, und ich kann, ohne ein Majeſtätsver⸗