Teil eines Werkes 
1. Bd. (1870)
Entstehung
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und ſchaute dem Gewirbel der Schneeflocken zu, die ſich draußen ſo toll jagten, wie die Gedanken in ihrem Kopfe.

Räthſelhafter Menſch, Ihr Protege! bemerkte des andern Tages der Fürſt zum Grafen La Rochelle. Geſicht wie ein raſirter Affe. Etwas Weibbiſches in ſeiner Miene wie in ſeinen Formen. Und dennoch, wenn er ſpricht, anziehend, ſelbſt feſſelnd. Dabei eine ſichere Haltung, als ob ihm kein Parquet zu ſchlüpfrig ſei, und das richtige Maß in ſeinen Worten wie in ſeinem Mienenſpiele. Weder ein Tigellinus, noch ein Marquis Poſa, die mir beide unleidlich ſind.

Ich wußte, Durchlaucht, daß ich mit meiner Empfeh⸗ lung keinen Fehlgriff thuͤn würde! erwiderte der Graf, und athmete nun wieder leichter auf. Nicht ohne einige Beklemmung hatte er der Vorſtellung Julian's bei Hofe entgegen geſehen. Er wußte, daß der erſte Eindruck des Empfohlenen auf den Fürſten ſein eigenes Anſehen und ſeinen künftigen Einfluß bedingen würde.

Ende des erſten Bandes.

Druck von Bär& Hermann in Leipzig.