— 21—
ſ5 uͤber mich geltend machen. An Unterwuͤr⸗ ſigkeit war jedoch bei mir nicht mehr zu dene ken, ich foderte ihn daher zum Zweikampfe heraus, und da er ſeines hohen Alters wegen, dies nicht wollte, ſtieß ich ihm mein Schwerdt durch ſeine ehrliche Bruſt, daß ſich der Greis, in ſeinem Blute waͤlzend, die ein⸗ zelnen Silberhaare aus ſeinem Schuͤdael raufte. Sein letzter Hauch war ein ſchreck⸗ licher Fluch uͤber mich, vnd jenſeits ward die Unthak mir gleich dem Vatermorde — gerechnet.— Ich zog von dieſem meinem fruͤheren Aufenthaltsorte zuruͤck auf meine Feſte, und. lebte eine Zeitlang ruhig. Eines Tags aber, als ich auf der Jagd in meinem Forſte mich zerſtreuen wollte, begegnete mir ein wunder⸗ ſchoͤnes Fraͤulein. Ich begruͤßte ſie freunde ſcch und erfuͤhr aus ihrem Munde mit himm⸗
liſch ſuͤßer Stimme, daß ſie ſich Klara
von Hochhorſt nenne⸗— Zu erfahren war ich ſchon, als d nicht alsbald die Gunſt des ſchönen
chens haͤtte gewinnen ſollen.
ein auf ihres Vaters Feſte 2e e., A A
ean


