— 183— 1
„und füͤhrte nun ſeine erſte Braut heim, „ohne ihr ſeinen Fehltritt zu bekennen. „Nie würde ſie auch etwas davon erfah⸗ „ren haben, aber die Strafruthe Gottes „für die Verletzung der heiligen Gaſt⸗ „freundſchaft und fuͤr den Tod des edlen „Kunibert, ruhte noch auf dem Ritter.— „Eines Tages als er bei einem ſeiner be⸗ „nachbarten Freunde war, ſprach ein Knap⸗ „pe auf ſeiner Veſte ein, der die Kunde 4„brachte, daß ein Verwandter des ſeeligen „Kuniberts auf deſſen hinterlaſſene Habe „Anſprüche mache und die Schenkung der⸗ „ſelben an die Abtey nicht anerkennen „wolle. Der Knappe forſchte unglücklicher „Weiſe nach den beiden Enkeln ſeines ſeel⸗ 4 „gen Herrn, indem er Verlangen trug, „ſie noch einmal zu ſehen. Eine Zofe der „Burgfrau hörte dies, hinrerbrachte es 4„ihrer Herrin, dieſe ließ den Knappen „vor ſich kommen, erfuhr alles und ent⸗


