Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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die Equipage der Fremden aufnehmen ſollte,

zu deren Beruhigung er in Eil die fuͤrchterliche Knechtsgeſtalt ablegte ſelbſt aus dem Ver⸗ ſteck, trug ſie vor Freude und Behaglichkeit faſt auf den Haͤnden und nahm Theil an ihrer Weihnachtsfrende, als ob ihm ſelbſt mit beſcheert worden waͤre. Auch gewannen die kleinen Aelp⸗ ler, echte Kinder der Natur, bald Zutrauen zu dem Fremden, ja der kleine Mar behandelte den Baron faſt wie eine Kletterſtange.

Genug, ehe noch der verlorne Sohn heimkehrte, wurden die lieben Eltern in ſeinen vier Pfaͤhlen ordentlich heimiſch, und, wie ſonderbar ihnen uͤb⸗ rigens auch das ganze haͤusliche, halb vornehme, halb geringe Weſen unter dieſem gaſtlichen Dache vorkam, ſo viel blieb ihnen klar und das geſtanden ſie auch einander, ſo oft Arabella ſie verließ: daß es ein liebevolleres Weib und himm⸗ liſchere Kinder auf Gottes Erdboden nirgends geben koͤnne, ja mehr als einmal entſchluͤpfte Beiden, in Gedanken an ihren ungerathenen Sohn, der laute Wanſch: daß Gott ſie mit einer ſolchen Schwie⸗ gertochter mit ſolchen En⸗ keln haͤtte ſegnen moͤgen!

Ehe aber Maler Max zuruͤckkam, verging noch eine geraume Zeit; denn der Nachbar, welcher