Teil eines Werkes 
2. Bändchen (1821)
Entstehung
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deshalb kein Wölkchen den haͤuslichen Horizont, denn wo Liebe um Liebe waltet, da wei⸗ chen alle Wolken und ſchweigen alle Stuͤrme.

Und wollte ja zuweilen, nicht etwa Heimweh,

ſondern ſo eine Art von Heimangſt den ar⸗

men Maler befallen, dann hieß es: Leichtes Blut, guter Muth!Ziehſt dn endlich

einmal mit einem Heerdchen Kinder, wie mit

himmliſchen Heerſcharen, in die vaͤterliche Burg, und die lieben Engelchen ſtimmen ſo vor Groß⸗ papa und Großmama ein Lied im hoͤheren Chor an hm! meinte Max von Stein, wie

die Wappenſchilder auf den Graͤbern der Ahnen,

muͤßten die Herzen der Eitern ſeyn, wollten

ſie die jungen Wappenhalter verſtoßen.

Indeß aber alſo in des Sohnes Alphuͤtte der Himmel hing voller Geigen, hing er voll

Brummeiſen und Trauer⸗Trompeten daheim in der Burg ſeiner Vaͤter Großes Schisma

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waltete nehmlich dort, ob des lieben Sohnes,

zwiſchen Vater und Mutter, indem letztere dem

Kinde, das ſie unter ihrem Herzen getragen,

täglich und ſtuͤndlich die Bruͤcke trat, erſterer

aber, ewig tobend und ſcheltend, dieſes Bruͤcke⸗

rreten fuͤr die groͤbſte Verſuͤndigung an ſeinen beſſern Einſichten, wie an der unbefleckten Ehre

ſeiner Ahnen erklaͤrte.