Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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Fremde ſich beurlaubte, trat eben Vietas Die⸗ ner ins Zimmer, das Speiſegeſchirr zu holen. Vieta, der vom vielen Reden, und zwar weit uͤber die gewoͤhnliche Tafelſtunde, diesmal doch im Magen eine gewiſſe Leere fuͤhlte, die durch alle Ziffern und Linien der ganzen Mathematik nicht ſich fuͤllen ließ, fragte den Diener, was er mit dem Eſſen vornehmen wolle?

Mit dem leeren Geſchirr, werden Sie meinen, denn Suppe und Braten haben Sie ja verzehrt?

Ich verzehrt? nicht einen Biſſen das weiß dieſer Herr, mit dem ich unaufhoͤr⸗ lich geſprochen.

Der Fremde bezeugte es, empfahl ſich aber in eben ſo großer Eil, als Verlegenheit, weil

er wohl merkte, daß ſein Hund Vieta's Stelle

in Hinſicht auf Braten und Suppe vertreten hatte. Vieta und ſein Diener aber, welche bei de den Hund, der erſt unter dem Ofen ſchlum⸗ merte, dann beim Abſchiede ſchnell zur Thuͤre hinausſchluͤpfte, nicht bemerkt hatten, zankten ſich noch eine lange Weile herum, indem der Diener dabei blieb, das Eſſen gebracht, der Herr aber es nicht verzehrt zu haben.

Schon wollte Vieta in ſein Schickſal d. h⸗