in der Naͤhe, denn— ich heiße Himmel.— 1
Die Geſellſchaft lachte— der Schulmeiſter aber war wie anus den Wolken gefallen.— Wer das im Augenblicke ſich bildende Gemiſch von Staunen und Ehrfurcht, Verlegenheit und Schreck in des Mannes Seele ſchildern koͤnnte, der waͤr' in der Sprache, was der Schulmeiſter auf der Orgel war— Virtuos.—
Der Ritterguthsherr lud uͤbrigens letztern mit zur Tafel und gab ihm auf Himmels Verlangen, den Platz neben dieſem; eine Ehre und Freude, welche den wackern Mann ſo begeiſterte, daß er faſt Eſſen und Trinken vergaß. Die Unterhaltung war natuͤrlich rein muſikaliſch und Seiten des Schulmeiſters ſo, daß Himmel ihm mehrmals ſelbſt geſtand, ſo einen Mann ſeines Standes nie gefunden zu haben.
So lange mir meine zwei Ohren offen ſtehen— ſagte der Ludimagiſter, als er nach Hauſe kam— werde ich dieſe Tafel⸗ Unterhaltung nicht vergeſſen; und in ſein Tagebuch, das er regelmaͤßig zu fuͤhren pflegte, ſchrieb er mit rother Tinte: Anheute habe ich in der Kirche dem großen Himmel— und hat der große


