Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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wenn auch nur laͤndliche Ohren ihn be⸗ horchten meiſterhaft uͤbend, fuͤhlte denn doch allemal einen beſondern Sporn dazu, wenn er in der hochadelichen Emporkirche ſeine gnaͤdige Herrſchaft, oder wohl gar Gaͤſte derſelben be⸗ merkte.

Er ſpielte alſo auch diesmal ſo recht con amore, und befriedigte nicht nur den großen Himmel, ſondern uͤbertraf ſogar deſſen Er⸗ wartung, ſo, daß letztrer ſeiner Geſellſchaft den Vorſchlag that, dem braven Virtuoſen nach dem Segenſprechen einen Beſuch auf der Orgelbank abzuſtatten, ihm Dank und Achtung fuͤr ſein

meiſterhaftes Spiel zu bezeigen und ſich von

ihm noch eine Fuge zum Beſten geben zu laſſen.

Nun hatte der wackere Schulmeiſter gegen ſeine gnaͤdige Herrſchaft oft den Wunſch geaͤu⸗ ßert, Himmeln kennen zu lernen und ihn ſpielen zu hoͤren. Wie wuͤrde ihm das muſikaliſche Herz im Leibe gehuͤpft haben, wenn er gewußt haͤtte, daß Himmel mit un⸗ ter den fremden Geſichtern in der herrſchaftli⸗ chen Emporkirche ſich befand, ihn zu behorchen,

daß Himmel es wear, der jetzt, vertraulich auf

die Achſel ihn klopfend, ſagte: Bravo Herr

Schulmeiſter! Sie ſind ein echter Or⸗

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