Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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Von dieſem malitioͤſen Liede aber befoͤrder⸗ te der Saͤnger nicht nur einige Dutzend Exem⸗ plare nach Hofe, wo man recht herzlich daruͤber lachte, ſondern lies auch einen Knaben vor Knoblauchs Hauſe auf einem kleinen Tiſche das Lied in ganzen Stoͤſen ſeil bieten; und bald verſammelte ſich eine Menge Menſchen um das Verſe⸗Magazin. Der beſungene Dichter ſelbſt, welcher eben mit einem Prachtexemplare ſeines hohen Liedes zu einem hohen Goͤnner ſich bege⸗ ben wollte, ſprach natuͤrlich auch bei dem flie⸗ genden Buchladen ein und— hilf Himmel! wie entſetzte er ſich ob der heilloſen Verſe.— Im Augenblick kaufte er dem After⸗Buchhaͤndler den ganzen Vorrath ab, und verlangte nun von ihm dafuͤr Auskunft uͤber den Verfaſſer. Allein weder mit Drohungen, noch Verſprechungen war etwas auszurichten, weil— der Knabe Den nicht kannte, welcher ihn mit einem ſo eintraͤg⸗ lichen Kommiſſions⸗ Artikel geſegnet hatte.— Gern haͤtte nun der arme Knoblauch, we⸗ nigſtens im Stillen, ſein Leid getragen, wenn dieß nur moͤglich geweſen waͤre.— Denn trotz ſeines theuern Lieder⸗Kaufs in Bauſch und Bogen, ſpukten doch in allen Familien Exemplare des heilloſen Zeughau⸗ ſes— und er ſelbſt erhielt und behielt bis