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ſche Koͤnig einen Perſer, der Czar aber einen frieslaͤndiſchen Bauer vorſtellte. Bei der Ta⸗ fel, an welcher uͤber 300 Perſonen theilnah⸗ men, erhob ſich der deutſche Kaiſer, ein Kry⸗ ſtallglas voll Wein in der Hand, gegen den frieslaͤndiſchen Bauer und ſagte: So viel ihm wiſſend, kenne er den Groß⸗Czar von Moskau, und er bringe ihm des⸗ halb deſſen Geſundheit.
Der erhabne Bauer laͤchelte ob der holden verbluͤmten Rede, dankte nach laͤndlicher Sitte aufs hoͤflichſte, und antwortete eben ſo verbluͤmt, durch Huͤlſe ſeines treuen Le Fort, der den Dollmetſcher machte: Er muͤßte allerdings geſtehen, daß er den Groß⸗Czar von Moskau in⸗ und auswendig gar wohl kenne— er ſey ein Freund Ihrer kai⸗ ſerlichen Majeſtaͤt und ein Feind De⸗ ro Feinde, ja fuͤr des Kaiſers Inter⸗ eſſe und Liebe ſo portirt, daß er, wenn gleich dieſes Glas voll Gift waͤre, daſſelbe doch augenblicklich aus⸗ trinken wollte.—
Damit trank er es denn auch auf einen Zug aus— denn Peter konnte bekanntermaßen gut ziehen— und wollte es dem Kaiſer wie⸗ der uͤberreichen, der es ihm aber mit der ſcherz⸗
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