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bloß fuͤr die Gaͤſte, ſondern fuͤr ihn, ja fuͤr ihn zuerſt angeſchafft, bezahlt, bereitet haben — der arme Jubelgreis!— Eben ſo hoͤflich als gutmuͤthig, giebt er nach, koſtet hier, naſcht dort— nippt von dieſer Sorte ein Glaͤschen, von jener einen Fingerhut voll und— muß, vielleicht in wenig Stunden ſchon, aufs Em⸗ pfindlichſte dafuͤr buͤſſen.— Indeß er aber ſo koſtet und naſcht und nippt, erhebt ſich aus Dichtermunde ein neuer Sturm auf das alte Gebaͤnde des Lebens: lobpreiſende und herzbrechende Gedichte beginnen die Run⸗ de— ihre Verfaſſer haben ſich uͤberboten im Benutzen des Ruͤhrungsſtoffes; Thraͤnen, wie Erbſen, fallen in die Becher, wie auf die Tel⸗ ler— der, dem und von dem ſie am reinſten fließen, iſt rein außer ſich vor Dank gegen Gott, Familie, Geſellſchaft und Dichter— er kann faſt nicht mehr weinen, es will ihm das Herz abdruͤcken.— Obſchon unbehuͤflich und matt haͤlt er es jedoch fuͤr ſchicklich, ſich zu erheben zur dankbringenden Geſundheit, aber— Jedes erhebt ſich, haͤlt ihm dar den Becher und ſchluchzt und redet und weint ihm ins Geſicht und zerdruͤckt und zerquetſcht ihm die Haͤnde. So kommt er denn endlich zum Aufſtehen und trinkt mit zitternder Stimme und ſchlotternden


