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als Miethmann bei dem Bauer Droßler. Seine Lage war damals nicht die beſte, denn er hatte jaͤhrlich nur 16 Thlr. Penſion, und da⸗ von, wie von einigen Zuſchuͤſſen, die er theils von ſeiner Familie, theils von einigen ſeiner al⸗ ten Freunde bei Hofe erhielt, auch ſogar zwei Bedienten mit zu erhalten, die ihm aus dem ehemaligen Glanzleben treu geblieben waren, ihn aber auf mancherlei Art misbrauchten. Doch war er immer luſtig und guter Dinge, und fand ſeine Freude darin, die Landleute, auf deren Um⸗ gang er nun einzig beſchraͤnkt war, entweder durch Schnurren zu ergoͤtzen, oder durch geiſtigen Ho⸗ cus Pocus in Angſt und Verlegenheit zu ſetzen; wovon man ſich dort noch jetzt gar ſchauerliche Dinge erzaͤhlt.
Der Schreck muß uͤbrigens an dieſem Pagen nicht ſonderlich Macht und Gewalt gehabt haben, denn, das Erwachen im Felſenbette ab⸗ gerechnet, hatte er in ſeiner fruͤhern Jugend ſchon einen, noch weit größern Schreckeneinzja⸗ genden Unfall. Waͤhrend er naͤmlich uͤber die Dresdner Elbbruͤcke ritt, ward ſein Pferd ſcheu und ſetzte mit ihm uͤber das Gelaͤnder in die Elbe, ohne daß er den mindeſten Scha⸗ den nahm.
Im 97ſten Jahre beſuchte Grunau noch ein⸗


