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So taumelte denn der weinſelige Grunau nach einer Schießſcharte hinter der Friedrichs⸗oder damahligen Chriſtiansburg, kroch hinaus und legte ſich auf einen ſchmalen, kaum 1 Elle brei⸗ ten Felſenrand, der nicht viel mehr Raum hat⸗ te, als gerade fuͤr einen muͤden Pagen noth⸗ wendig war und entſchlummerte hier, ſo ruhig und ſorglos, wie das Kind im Gitterbette. Und doch bedurfte es nur, wenn auch nicht des Umdrehens einer Hand, doch eines Pagens, um— in den fuͤrchterlichſten Aborund zu ſtuͤr⸗ zen.
Waͤhrend Grunau aber alſo unter Gottes freiem Himmel, auf Gottes hartem Felſen, im holden Taumel lag, dauerte das Feſt in der Chriſtiansburg noch fort bis zum Grauen des
Tages; denn heißt es in der Handſchrift— 9
„unſer gnaͤdigſter Herr war faſt froͤh⸗ lich und guter Ding und die um ihn, waren es gleichermaßen, abſonderlich der brittanniſche Legatus, mit wel⸗ chem unſer gnaͤdigſter Churfuͤrſt dieſes Feſt uͤber viel ſcher rzete und ſich entre⸗ tenirte.“⸗
Als endlich die naͤchtliche Freude zum En⸗ de ſich neigte, der Kurfuͤrſt aber ſich zur Ruhe begehen wollte, und ſeines Pagen bedurfte, ſuch⸗


