Teil eines Werkes 
1. Bändchen (1821)
Entstehung
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nen, und muß Jeden bitten, deshalb an das Bautzner Raths⸗Archiv ſich zu wenden.

Daß uͤbrigens, den hier mitgetheilten Nach⸗ richten zufolge, gewiß noch eine Menge voll⸗ geſchenkter Weinglaͤſer unter, oder viel⸗ mehr in der Erde ſtehen, iſt mir mehr als wahrſcheinlich, deſto inniger aber auch mein Be⸗ dauern, daß ich trotz ſo mancher hiſtoriſchen Unterſuchungen, zu welchen Luſt und Pflicht in

einer ziemlichen Reihe von Jahren mich veran⸗

laßt haben dennoch keine Addreſſe dazu ge⸗ ben kann, welche mehr Sicherheit gewaͤhrte, als jene alte bekannte:

An meinen lieben Sohn in Deutſch⸗ land, oder die neuere:

An meinen lieben Sohn, Koͤnigl. Saͤchſ. Trinkſoldaten(Trainſoldaten) in Ungarn.

Gluͤckt mir es aber je, auf meinen hiſtori⸗ ſchen Kreuz⸗ und Querzuͤgen ein ſolch unterir⸗ diſches Weinglas auszuwittern, ſo werde ich nicht ermangeln, Kunde davon zu geben.

Indeß bin ich gar nicht abgeneigt zu glau⸗ ben, daß es des ſchweren Griffels der Geſchich⸗ te nicht einmal beduͤrfe, um damit, wie mit ei⸗ nem Butterſtecher, auf die Entdeckung voller Weinglaͤſer in die Erde zu fahren.