Gutherziges Anerbieten.
Joh weiß, wo ein Glas alter— ſehr al⸗ ter Rheinwein Tag und Nacht eingeſchenkt ſteht.
Wenn man dem Glaſe auch noch ſo nahe tritt, kann es doch nicht umgeſtoßen wer⸗ den.—
Verriechen kann ſich der Wein nicht, denn— er iſt ſehr gut zugedeckt.—
Genießen kann ihn Jeder, wer— den Deckel vom Glaſe nimmt.—
Der ihn eingeſchenkt hat, iſt laͤngſt todt— war aber ein Ehrenmann und von uralter, glorreicher Familie.
Von ſeiner Sippſchaft leben noch Viele— lauter Ehrenleute— ob ſie es aber wiſ⸗ ſen, daß ihr Ahnherr jenes Glas Wein eingeſchenkt hat, bezweifle ich faſt.—
Dem jetzt das? Recht zuſtehen wuͤrde, ſo
A2
„


