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„Ach, ich habe davon gehört. Ihr Vater und der meinige ſprachen vor einiger Zeit über die Sache bei Gelegenheit einer jener Nachtiſchunterhaltungen, bei denen es mit Geſchäftsſachen kein Ende nehmen will. Sie beabſichtigen, etwas für den jungen Tul⸗ liver zu thun; er hat ſie vor einem beträchtlichen Verluſt bewahrt— durch einen wunderbaren Ritt, glaube ich, der es ihm möglich machte, ihnen noch zu guter Zeit Nachricht von der Inſolvenz einer Bank oder etwas derartigem zu bringen. Ich weiß es nicht mehr recht, denn ich bin damals ſchläfrig geweſen.“
Stephen erhob ſich von ſeinem Sitz, trat an das Piano und ſummte in der Fiſtel„Holde Gattin“ vor ſich hin, während er in dem Klavierauszug zu Haydns Schöpfung blätterte, der auf dem Muſik⸗ pult lag.
„Kommen Sie, wir wollen das Duett ſingen,“ ſagte er, als er bemerkte, daß auch Lucie aufſtand.
„Wie, ‚holde Gattin?: Ich glaube nicht, daß dies für Ihre Stimme paßt.“
„Gleichviel; es paßt ganz genau für meine Ge⸗ fühle und Philipp behauptet, daß dies die Grund⸗ bedingung eines guten Geſangs ſei. Ich finde dieſe Anſicht ſehr verbreitet unter Leuten mit mittelmäßigen Stimmen.“
„Philipp ließ letzthin wieder eine von ſeinen Schmähreden gegen die ‚Schöpfung’ los,“ bemerkte Lucie, vor dem Piano Platz nehmend.„Er ſagt, ſie habe eine Art verzuckerter Gefälligkeit und ſchmei⸗ chelhafter Weismacherei an ſich, als ſei ſie auf den


