Teil eines Werkes 
Bd. 9Die Clubisten in Mainz : ein Roman in drei Theilen : Th. 3 (1857)
Entstehung
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that ein wenig fremd; doch ließ er mich endlich errathen, daß der Kurfürſt mancherlei Gnaden im Werk hat. Ich werde z. B. aus Mainz verbannt, vorgeblich wegen mei⸗ ner Dalbergs⸗Idee, wahrſcheinlich aber auf eine Einge⸗ bung der Gräfin Coudenhove, die wieder, jedoch ohne ihre nach Hauſe gekehrten Nichten, im Pavillon zum gol⸗ denen Pferd eingekehrt iſt; dein Vater wird ſeines Dien⸗ ſtes entlaſſen, weil er, wenn auch nur zum Schein und ſelbſt aus Treue und Anhänglichkeit, ſich doch einmal zum Club eingeſchrieben hatte, und was ſonſt noch Erfreu⸗ liches herauskommen wird. Die Verdienſte werden jetzt gar abſonderlich gemeſſen. Nur wer Mainz und ſeine Mitbürger im Stich gelaſſen, hat Recht und Gnade zu erwarten; unter den Zurückgebliebenen fällt ein Lächeln des Fürſten blos auf Diejenigen, die als Spione des entflohenen Hofs gedient, nicht auf Jene, die zum Schutz ihrer Familien und Anvertrauten, zur Erhaltung ihres Beſitzthums, zur Ermuthigung verzagter Herzen, zur Anfeuerung deutſcher Geſinnung in Verfolgung, Gefahr und Leiden ausgeharrt haben. Jetzt, mein treues, edles Herz, iſt es Zeit, daß wir auswandern. Wie glücklich macht es mich, daß ich die ſeligſte Zuflucht für uns habe. Für uns Beide, meine ich, und die Deinigen: ihr macht jetzt meine Familie aus; denn meine Mutter Er ſchwieg einen Augenblick, und ſagte dann mit Ruhe und Faſſung: Meine Mutte iſt nach Münſter abgereiſt!

O mein lieber Franz Karll rief Fides ſchmerzlich, in⸗ dem ſie ihn umfaßte und küßte.

Dafür kömmt dein Vater! fuhr der Freund heiter fort. Die Geißeln werden gegen ſolche Clubiſten ausge⸗