teten Schatze dahin, lieber Baron, wo der Zauberkreis,
deen Freundſchaft und Liebe, Wiſſenſchaft und Kunſt um
uns ziehen, von keinen Fragen und Bedrängniſſen der Zeit geſtört wird.——
Sieh', meine theure Fides! rief Franz Karl hinter den Weggerittenen her, ſo ſegnen die Mahnungen und Weiſſagungen der edelſten Geiſter unſern Bund ein! Wie der Dichter mit frohen, ſo wies Forſter mit ſchmerzlichen Worten auf die Zukunft hin.——
Wie ſie weiter kamen, hörte man von fernher Trom⸗ meln und Muſik eines deutſchen Marſches. Die Straßen wurden lebendig, und Alles rannte dahin, um den Ein⸗ zug des Königs von Preußen mit ſeinen Garden zu ſehen. Wie ein Wolkenbruch ergoß ſich zugleich durch alle Thore die Flut der ausgewieſenen und ausgewanderten Mainzer und was von fern und nahe ſich ihnen anhing. Leider! erneuerten ſich mit dem neuen Zufluß der Menſchen die tumultuariſchen Auftritte.—„Das iſt auch Einer“! ſchrie es in allen Straßen, und dieſer Hetzruf eines jeden Schur⸗ ken konnte die Jagd der Rachſüchtigen auf den unſchuldig⸗ ſten Menſchen lenken. Man drang in die Wohnungen, und wo man keine Clubiſten fand, fand man ihr Eigen⸗ thum. Die Verſteckten zog man hervor, mißhandelte und lieferte ſie den Preußen aus, von denen ſie mit Kolben⸗ ſtößen empfangen, dem öffentlichen Geſpött preisgegeben und eingeſteckt wurden, um nach Frankfurt geſchleppt zu werden, wo eine„mainzer Commiſſion“ zur Unter⸗ ſuchung gegen die Clubiſten beſtellt war.— Die Rach⸗ ſucht des Pöbels kannte keine Grenzen. Selbſt die Frauen und Kinder der Unglücklichen erfuhren Unbilden aller Art.


