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die gewohnte Ruhe wieder, und da erfuhr ſie denn auf ihr Befragen ſowohl den Namen von Louiſens Vater als deſſen Aufenthaltsort.
An dem darauf folgenden Tage nahm Sophie, die trotz einer ſchlaflos verbrachten Nacht von Frrude ſtrahlte, daß ihr ein ſo großer Sieg gelungen, Herrn von Merey beiſeit und ſprach zu ihm:
„Lieber Oheim, ich muß Sie um einen kleinen Gefallen bitten.“
„Sprechen Sie, allerliebſtes K Kind.“
„Sie müſſen mich auf einer kleinen Reiſe, die ich zu machen beabſichtige, begleiten.“
„Wohin?“
„Oh! daran liegt wenig. Wir werden Gelegen⸗ heit haben, ein gutes Werk zu thun.“
Zwei Tage darauf reiste Sophie mit dem Baron weg und Niemand, ſelbſt Katharine nicht, ahnte den Grund dieſer plötzlichen Reiſe.
Und doch war die Sache ſo einfach wie nur möglich.
Es wollte Sophie bei Louiſens Vater um die Hand ſeiner Tochter für Max anhalten, und da der Vater von ſeinem Schwiegerſohn ſchlechterdings ver⸗ langte, daß er eigenes Vermögen haben ſolle, ſo ließ ſie Maxen von dem Baron, als ſeinem Schwa⸗ ger, eine Summe von hunderttauſend Franken ſchen⸗ ken. Es hatte der Vater alſo lediglich keinen Grund mehr, ſeine Zuſtimmung zu verweigern, und dann, wie hätte er, auch hievon abgeſehen, Sophien, deren Stimme ſo rein und ſo überzeugend war, eine Bitte abſchlagen können?
Wenn aber der Baron hunverttanſend Franten Dumas, Printems. II.


