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„Und wird dann mein Vater noch lange leben kön⸗ nen?“ fragte der junge Mann mit vielem Intereſſe.
„Vielleicht noch zwanzig Jahre.“
„Sind Sie des Gelingens gewiß?“
„Vollkommen gewiß.“
„Das iſt fürwahr ein Glück, worauf ich nicht mehr zählte,“ ſprach der junge Mann kalt.
„Wie Sie doch dieſes ſagen, Freund! Sollte es Ihnen etwa nicht lieb ſein, wenn Ihr Vater von den Todten wieder auferſtünde?“
„Doch, doch, Herr Doctor, ich werde mich allzu glücklich ſchätzen, mich ihm opfern zu können.“
„Was wollen Sie damit ſagen?“
„Ohl das brauchen Sie nicht zu wiſſen,“ ſprach Francis mit Thränen in den Augen.
„Im Gegentheil, ich muß es wiſſen. Haben Sie denn für mich, Ihren vieljährigen Freund, Geheim⸗ niſſe? Ich liebe Sie, wie wenn Sie mein eigener Sohn wären; auch bin ich bereit, Ihnen zu dienen und Sie zu entſchuldigen, wenn Sie irgend eine kleine Jugendſünde auf dem Gewiſſen haben.“
„Sie verſprechen mir alſo, nachſichtig zu ſein, Herr Doctor?“
„Ich verſpreche es; und nicht minder verſpreche ich Ihnen, daß ich Alles thun werde, um Ihnen angenehm zu ſein.— Sprechen Sie.“
„Nun, Sie haben meinen Schmerz während der Krankheit meines Vaters geſehen.“
„Gewiß, und ich habe nie einen aufrichtigeren Kummer wahrgenommen.“
„Herzlichen Dank für dieſen Troſt, beſter Herr Doctor. Als man den Leichnam aus dieſem Hauſe


