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Drei starke Männer : Roman / von Alexander Dumas dem Jüngeren. Deutsch von Chr. Fr. Grieb
Entstehung
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und ging heim zu Gott, ohne daß er ſeinem Sohne hatte verzeihen wollen, trotzdem daß ich Alles that, um dieſe Verzeihung von ihm auszuwirken. Wohin Oneſimus gegangen, was aus ihm geworden: das erfuhr ich nie; vergebens waren alle meine Nach⸗ forſchungen, und trotz meines Schwures bewahrte ich ihm im Grunde meines Herzens die Liebe, die ich ihm als Bruder, und die Verzeihung, die ich ihm als Chriſt ſchuldig war.

„Es verging faſt kein Tag, daß ich nicht zu Gott betete, er möchte mich doch wiſſen laſſen, was aus meinem Bruder geworden, und möchte ihm auf jeden Fall das Glück ſchenken, das ich ihm wünſchte. Nun weiß ich, warum mein Bruder ſo beharrlich ſchwieg; und habe ich ihm noch etwas vorzuwerfen, ſo iſt es das, daß er ſo lange geglaubt, ich könne ihm noch böſe ſein, und daß er es ſo lange hat anſtehen laſ⸗ ſen, bis er Dich zu mir geſchickt.’

„Und nun, lieber Johann, iſt es an Dir, mir zu ſagen, was mein Bruder ſeit jener Zeit gethan, und was er jetzt thut.“

„Es hat mein Vater mir die Urſache Curer Tren⸗ nung ſtets verborgen,“ verſetzte Johann,„wohl weil er fürchtete, es möchte die Achtung, die ich für meine Mut⸗ ter haben müſſe, wider meinen Willen darunter leiden.

„Gleichwohl hörte ich von Zeit zu Zeit von einem Bruder ſprechen, von dem er, ich weiß nicht, durch wen, gehört. Er ſprach immer und ewig von dieſem Bruder, nicht allein mit Liebe, ſondern auch voller Bewunderung, und wie man von einem rechtſchaffe⸗ nen, frommen Manne ſprechen ſoll.

„Ich erinnere mich noch— denn ſolche Dinge

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