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des ſittlichen Taktes eingelenkte Fürſtin Adele die liebevollſten Grüße auf.
Hinunterſteigend zu dem fränkiſchen Städtchen, wo ſie von Louis Armand ſchieden und wo ſie im Gaſthofe an Freunde, Bundesgenoſſen, auch an den Wohlweiſen und Wohledlen Rath der königlichen Re⸗ ſidenz Briefe und Eingaben ſchreiben und zur Poſt befördern wollten, blickten ſie noch einmal aufwärts und ſahen Rodewald mit dem Tuche winken...
Sie wußten nicht, galt dieſer Gruß ihnen oder galt er Egon, deſſen Wagen in den Krümmungen des abſteigenden Weges noch eine Weile ſichtbar blieb, bis er ſich in dem Staub und den Sonnennebeln der großen nach Süden führenden lothringiſchen Landſtraße verlor.
Rodewald's Grüßen hatte aber— dem Sohne gegol⸗ ten. Wie er ſo einſam den Gebirgskamm überſtieg, über⸗ ſchlich ihn der wehmüthige Gedanke: Du haſt ihn zum letzten mal geſehen! In ihm hat ein vulkani— ſches Feuer gebrannt und die Hülle ſeines Geiſtes iſt wol für immer zerſtört.
Erſt in den Umarmungen Selma's, in den frohen Grüßen der Jungen und Alten auf dem Tempelſtein, deren regierendes und berathendes Haupt er bald ge⸗ worden war und nun bleiben ſollte, ſammelte ſich Rode⸗
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