Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
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berten nach der Gegend hin, wo Olga weilte.

Aſyl zu ſuchen, da am Herzen eines edlen Mädchens auszuruhen von ſeinem unermüdeten Streben, da in's Auge ſeiner Geliebten blickend die Wunden zu heilen, die das Misgeſchick ihm ſchlug, eben ſo drängte es Siege Wie gern wär' er in Rom geweſen! Um wieviel lieber hätt' er am Strande des Meeres mit ihr Muſcheln geſucht und die Brandungen der Wogen gezählt, als hier in das Faß der Danaiden Hoffnungen und Wünſche zu füllen und ſich am tiefſten Weh des Lebens zu verzehren... Dyſtra rief ihm zwar noch nach:

Siegbert, Siegbert! Bleiben Sie doch! Sie ſoll zwiſchen uns wählen!

Allein grade das Beiſpiel Helenen's zeigte ihm, welcher Metamorphoſen, welcher Gewöhnungen die Herzen fähig ſind. Er mied Dyſtra voll Trauer, voll ſichrer Erwartung Deſſen, was ihm ſchien nun kom⸗ men zu müſſen. Der unermeßlich Reiche, der durch ſeinen Geiſt ſeine äußere Unförmlichkeit bei längerer Bekanntſchaft ganz vergeſſen ließ, ſuchte ihn zwar auf. Er beſchwor ihn, kein Mistrauen zu hegen. Er bot ihm ſcherzend ſogar an, ihm zu Liebe, um recht ab⸗ ſchreckend zu erſcheinen, eine lockige blonde Perrücke zu tragen und in dieſer Olga zu begrüßen, wenn ſie ankäm und nicht der Jeſuit Rafflard, die verletzte Eitelkeit Hele⸗