Teil eines Werkes 
8. Bd. (1851)
Entstehung
Einzelbild herunterladen

31

it F nicht blindlings an den erſten beſten der Vielen, die er mir huldigen, verſchenken kann. Und Hackert ſchwur g damals, was Melanie begehrte. Berauſcht von Lieb⸗ , koſungen, die er ungroßmüthig ertrotzte, war er nach 6 Hauſe geſchwankt, hatte die Brüder Wildungen, Louiſe d Eiſold, Bartuſch im frechſten Uebermuthe verhöhnt, er war auf den Fortunaball geraſt, hatte ſeiner ganzen in verlornen Natur den Zügel ſchießen laſſen, bis ihn 1' der Fluch ſeines Daſeins, wie er ſein Traumwandeln

nannte, im Augenblicke der Erſchöpfung ſtrafte und e ihn zum jammervollen Spott der Menſchen auf's Neue n mitten im Glückstaumel niederwarf. Um zu vergeſſen, e war er den Anerbietungen des Oberkommiſſärs gefolgt. t Die feige Verzweiflung, die ihn zuweilen erfaſſen

konnte, hatte ihm den Muth gegeben, bis dahin Alles

zu thun, was man von ihm verlangte. Nun kamen wohl ſchon lichtere Augenblicke über ihn. Mitten in der wüſten Lebensart, die er nun, wo er doppelt Geld hatte, am wenigſten ließ, überkam ihn wohl ein Gefühl verzweifelnder Wehmuth. Da ſetzte er ſich in Trink⸗ ſtuben hin, warf einen Papierſchein auf den Tiſch, nahm das Geld nicht auf, das er wieder heraus be⸗ G kam: er haſſe das ſchmuzige Metall, ſagte er, es mache ihm Krämpfe in den Fingern. Er trank, kam durch die Aufregung, die der Wein mehrte, in einen

—᷑—;—xx——

—;;;’:——