Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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Wir haben Arbeiter genug, ſpricht die Magd, und ſchicken täglich fort.

Ei, ſo fragt an! Bin ich darum ſo weit gewandert?

Selma hatte ein Gefühl, als ſollte ſie aufſchreien. Sie faßte den Drücker der Nebenthür, als müßte ſie fliehen.

Das iſt der Fürſt! ruft Ackermann außer ſich und reißt die Thür auf, die zur Hausflur führte.

Im Dunkeln, beleuchtet von einer kleinen Küchen⸗ lampe der früheren Magd vom Heidekrug, ſtand in einer Blouſe mit grauweißem Hute ein junger Mann. Wie er den Hut zog, die braunen Locken ihm über die Stirn fielen, er näher trat, er grüßte, bebte das Wort auf Ackermann's Lippen:

Kommen Sie!

Die Magd, die den Fremden nicht wieder erkannte, ſagte:

Das iſt Herr Ackermann!

Wohl! Wohll ſpricht der Ankömmling. Ich kenne Herrn Ackermann. Darf ich eintreten?

Ackermann ſprachlos(denn er glaubte den Fürſten zu ſehen) tritt zurück und ſtellt das Licht, das er er griffen hatte, zitternd auf den Tiſch.

Ein unterdrücktes Ach! wie von einer Entfliehenden im Nebenzimmer...