Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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Dankmar zu wahr; Ole⸗ r Mann.

nder zu ver⸗

Es iſt doch t, magſt du und Sieg⸗

t, ganz und

ſene Mutte

Leben des Aſte hängen id die Wund üe uns deine duß ſſe nuh êe in Ange

haſt! Du haſt Oleander glücklich gemacht durch dieſe

Theilnahme, dieſen Vorzug, den du ihm ſchenkteſt. Selma zog ein Papier aus ihrem Kleide, entfal—

tete es und las, ſoweit die Bewegungen des Gefährtes

es erlaubten, mit ſichrer Stimme:

O Menſch! Das Wiederſeh'n! Ein hehres Wort! Was lauſcheſt du nicht ſeinem Wunderklange Und horchſt der heil'gen Stille um dich her?

Und redeſt du und klingt dein Mund voll Wohllaut,

Warum nur frägſt du nicht: Was ſpricht aus dir? Was hauchte dir Muſik in deine Kehle

Und lehrt dich reden, jauchzen, ſingen?— Thränen Und Klänge ſind es, die in's Jenſeits führen; Denn was ſind Thränen und was iſt Muſik!

Ach! Hemme deinen Fuß und horche nur

Dem ſtillen Gottesfrieden der Natur!

Wie feierlich beredtſam dieſer Plan,

Der zu den blauen Bergen grün ſich zieht, Erſt Wieſengrün, dann dunkler Tannengrün, Dem Aug' ein wie erquickendes Gemiſch!

Doch führt des Ohres Pforte mehr zur Seele; Das Echo ſpricht mit ihr, des Waldhorns Klang, Der in den tiefen Tannengrund getragen,

Zurück uns zwiefach, dreifach grüßt, vom Wald,

Vom Fels, von Wem wol weiß ich noch!... Natur,

Ach, du dir ſelber plaudernde! Geſchwätz'ge, Im Zwiegeſpräch belauſchte Einſamkeit!

Die Ruh' hört Ruhe! Nur das Herz darf ſchlagen,

Ein Vögelchen aus fernem Walde rufen, Die kleine Quelle murmelnd dich umplaudern... Dann hörſt du ſie, die ſtillen Geiſterzungen,