Teil eines Werkes 
7. Bd. (1851)
Entstehung
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20 8 Niederbeugen. Die Gräber ohne Schmuck. Die Todten der öffentlichen Krankenpflege... wer feiert ihr Ange⸗ denken? Wer ſieht ihnen mit Liebe in die gelbe Grube nach? Ein Handwerker lag da im Todtenhaus... fern ſind ſeine Aeltern, die vielleicht gar nicht wiſ⸗ ſen, daß er ſchon nicht mehr unter den Lebenden. Sie ſagen nur: Wie lang er nicht ſchreibt! Was iſt ihm nur! Da liegt er. Da ein Dienſtbote— da ein Verunglückter, der nicht einmal in die Erde, nein, zu den jungen Aerzten dort kommt, die ihn zer⸗ ſtückeln und präpariren werden! Welche Mühe hat es mir gekoſtet, meine arme Todte aus ihren Hän⸗ den zu retten! Wie war ſie ſchön noch auf der Bahre! Die Meſſer der Aerzte zuckten recht nach die⸗ ſen Formen! Das blutſchwarze Mahl an der Stirn, auf die ſie beim Sturze aus dem Fenſter gefallen war, entſtellte ſie nicht. Ich ſtrich eine Locke darüber her; nun war's verdeckt. Aus dem Todtenhauſe trugen ſie den Sarg. Ich folgte allein und betete ein Vater⸗ unſer. Dann drei Handvoll Erde, die Spaten thaten das Uebrige. Adieu! Murray blickte nieder. Der Lebenslauf von Tauſenden! ſagte Louis be⸗ wegt und ſein Nachtmahl eine Weile leiſe zurückſchie⸗ bend. Ein ſchönes Mädchen, arm, ohne Freunde,

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