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Als Olga dieſe Frage mit ſtummer Gebehrde be⸗ jahte, ſagte Helene mit überquellendem Gefühl und in
ihrem eignen Schmerz die Größe des fremden Leids
ermeſſend:
Arme, liebevolle Olga! Ich weiß Alles, Alles! Olga, du liebſt Siegbert Wildungen— die eigene Mutter gönnt dir das Glück deines jungen Herzens nicht— du ſollſt fort— mit den Geſchwiſtern fort — Rudhard ſoll Euch entführen, damit der Mutter allein das Glück deines Lebens bleibt...
Olga bejahte Alles und ſchluchzte.
Hal rief Helene begeiſtert. Du bleibſt zurück, ich ſchütze dich, du bleibſt!
Helene ſprach dieſe Erklärung mit der ganzen Ent⸗ ſchiedenheit, deren ihr Herz in leidenſchaftlichen Auf⸗ wallungen fähig war.
Nicht bleiben, Tante! ſagte Olga. Ich darf nicht! Fort! Fort! Er iſt da—
Wer iſt da?
Wer, wer, mein Kind? ſagte Rafflard, ſchmei⸗ chelnd, zudringlich, ängſtlich, als Olga ſchwieg.
Otto von Dyſtra! ſagte Olga tonlos.
Während Rafflard hin und her combinirte und im Geiſte ſich ſchon vergegenwärtigte, daß der alte Plan, einſt das Vermögen des Grafen d'Azimont an
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