Teil eines Werkes 
5. Bd. (1851)
Entstehung
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3 Endlich? Hatten Sie mich jemals erwarten kön⸗ 4 nen, gnäd'ge Frau? fragte Egon voll Bitterkeit.

8 Den Freund meiner geliebten Helene? Den Er— klärten meiner d'Azimont? fiel Pauline mit künſtlichem( Erſtaunen ein.

Ha! Aber den Sohn der gehaßten Amanda? ſetzte Egon hinzu und ohne Paulinen's Erwiderung abzu⸗ warten, rückte er mit ſeinem Seſſel ihr etwas näher und ſagte:

Gnädige Frau, es ſollte mir lieb ſein, wenn ich

1 Urſache fände, mich Ihnen enger anzuſchließen und

1 die großen Eigenſchaften in der Nähe zu bewundern, 4 von deren Lobe die Gräfin d'Azimont überfließt. Einſt⸗

weilen ſtell' ich dieſe Annäherung freilich auf eine ſtarke Probe. Ich ſtehe vor Ihnen, gnäd'ge Frau, mit dem Erſuchen, mir die Denkwürdigkeiten meiner Mutter auszuliefern.

Pauline war auf dieſe kalte, kategoriſche Forde⸗ rung gefaßt, erſtaunte aber über die Haſt und das b entſchloſſene Vermeiden aller Präliminarien.

Sie war darauf vorbereitet, daß ſie Gegner hatte, 1 die ihren ſo vorſichtig berechneten Schritten gefolgt b 1 waren, der Ablieferung des entleerten Bildes an den Oberkommiſſair Par auf der Spur waren und ſie 18 1 entlarven wollten.